Einkaufen wird kaum gefährlicher als in Escape from Tarkov
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So macht ihr einen Haufen Geld in Escape from Tarkov

Mit Geld kann man zwar kein Glück kaufen, aber dafür jede Menge Waffen.
Autor: Jack Grimshaw / Alex Feleki
4 min readPublished on
Einen guten Start in Tarkov hinzulegen ist hart. Ein günstiges Momentum aufrecht zu erhalten ist sogar noch härter. Denn Nichts ist hier leichter als Geld für Waffen und Rüstung auszugeben, um dann sang und klanglos beides loszuwerden.
Sobald eure Geldmaschine jedoch zuverlässig ihre Arbeit verrichtet, schmerzt der Verlust teurer Waffen und Rüstung kaum mehr. Hier sind unsere besten Tipps, um stets über ein gesundes Bankkonto in Escape from Tarkov zu verfügen.

1. Das Leben als Ratte

Als Ratte solltet ihr nur Gefechte führen, wenn ihr dazu gezwungen werdet

Als Ratte solltet ihr nur Gefechte führen, wenn ihr dazu gezwungen werdet

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Im Tarkov Jargon ist eine Ratte ein Spieler, der nicht direkt an Auseinandersetzungen beteiligt ist, doch alles was er kann hierbei aufsammelt. Dieses Leben besticht nicht durch legendäre Feuergefechte, sondern durch dicke Münzrollen im Rucksack. Dabei wird auf möglichst langsame, sichere und leise Weise an Kampforten rumgeschlichen, um allerlei abzustauben.
Wer sich für das Leben im Schatten entscheidet, sollte One-on-One Kämpfen aus dem Weg gehen, um sein aufgesammeltes Hab und Gut nicht zu gefährden. Es gibt viele Orte in Tarkov, wo brauchbarer Loot liegen bleibt, weil er für die Spieler mit High-Tier-Loot uninteressant ist. Sobald sie mit Bossen und anderen Spielern beschäftigt sind, ist eure Zeit des Abstaubens gekommen.
KI Plünderer greifen euch an, deswegen solltet ihr euch im Feuerkampf üben.

KI Plünderer greifen euch an, deswegen solltet ihr euch im Feuerkampf üben.

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Ein guter Ort für Loot auf der Karte ist Interchange. Die Warenhäuser IDEA und OLI haben immer etwas Brauchbares in ihren Regalen, doch unbemerkt rein und raus zu schleichen ist nicht leicht. Oft finden PVP Kämpfe hier statt (z.B.: bei den OLI Rolltreppen), doch mit der Zeit entwickelt ihr das perfekte Timing, um in den Ruhephasen "einzukaufen".
Sobald der Rucksack voll ist, geht es in Richtung Ausgangspunkt. Hierbei solltet ihr die Augen nach anderen Spielern offen halten und den Grad eurer Ausrüstung kennen. Hält eure Weste nur wenige Treffer aus und/oder ist die Feuerrate eures Gewehres sehr langsam, zahlt sich eine Route zum Ausgang aus, die den Blick der anderen auf euch erschwert. Manchmal ist es in unmittelbarer Nähe besser Gegner vorbei zu lassen, ohne anzugreifen.

2. Das Leben als "Chad"

Chads leben nach dem Prinzip Alles oder Nichts

Chads leben nach dem Prinzip Alles oder Nichts

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Im Gegenteil zur Ratte sucht der Chad die Konfrontation mit anderen. Jeder Schuss auf der Karte ist für ihn ein Aufruf zum Handeln. Sehr teuer ausgestattet, um möglichst alle Kämpfe zu gewinnen, sind sie stets auf der Suche nach größerer Beute.
Sobald ihr über einwenig Erfahrung und passable Waffen verfügt und in den Top-Tier-Loot Zonen mitmischen wollt, solltet ihr alle Hotspots kennen. Diese sind prinzipiell nahe den Bossen, beispielsweise Reshala bei Customs oder Shturman bei Woods. Die Bosse und ihre Bodyguards sind mit Top-Loot Loadouts ausgestattet, welche viel Geld einbringen.
Zusätzlich verfügt jeder Boss über ein einzigartiges Item wie z.B. der Shturman Schlüssel, der eine Box in den Woods (Lumber Yard) öffnet. Doch den Boss zu erlegen, ist nur die halbe Arbeit. Die andere Hälfte besteht darin, die Belohnung erfolgreich raus zu bringen. Doch andere Spieler als auch KI Gegner werden es euch nicht leicht machen.
Die Karten bieten viele Optionen für Scharfschützen

Die Karten bieten viele Optionen für Scharfschützen

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Zwischen Bosskampf und der Auseinandersetzung mit anderen Spielern erfolgreich hin- und herschalten zu können, ist ein Schlüsselelement im Spiel. Auch die Chance zu erkennen, wann man als Squad der lachende Dritte bei einer Konfrontation ist, zahlt sich ungemein aus. Es muss ja nicht immer die Ausrüstung von Bossen sein. Wichtig ist nur, genug Munition für ernsthafte Feuergefechte mitzuhaben.

3. Verkaufen der Waren

Eine Taschenlampe bringt Licht in viele dunkle Ecken von Tarkov

Eine Taschenlampe bringt Licht in viele dunkle Ecken von Tarkov

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Seit ihr erfolgreich vom Raubzug heimgekehrt, geht es um den Wert der Beute. Unter Level 5 wird ein Händler euch jedes Item für einen fixen Preis abkaufen. Darüber hinaus solltet ihr für Extra-Profit den Spieler - Flohmarkt aufsuchen. Stellt eure Waren gegen Cash oder Tauschgüter dort hinein. Falls ihr über bereits modifizierte Waffen verfügt, solltet ihr sie zerlegen und in Einzelteilen verkaufen, da diese schneller von Spielern gefunden werden als im Gesamten.
Mit der Zeit bekommt ihr ein zuverlässiges Gefühl welche Waren gewinnbringend sind und welche nicht. Um eure Plünderungen ans Maximum zu führen, sind seltene Items wie beispielsweise Labor-Keycards sehr nützlich, da sie schnell viel Geld bringen. Factory ist eine gute Map, wenn ihr nicht allzu viel Zeit mit Looten verbringen wollt, da die Ausgänge zumeist nur wenige Minuten entfernt sind. Achtet hierbei auf Camper, die sich beim Ausgangspunkt aufhalten, um euch am Ende mit vollen Taschen abzufangen.
Egal welches Level ihr habt und welcher euer bevorzugter Spielstil ist, es gibt bei jedem Run zahlreiche Möglichkeiten Geld zu scheffeln. Ob ein Scavenger-Leben im Schatten oder ein Draufgänger-Dasein mit Bomben und Granaten - eine gesunde Haushaltsrechnung sorgt stets dafür, dass ein tolles Loadout auch leistbar ist.