Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis der Niederlande 2023.
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F1

F1 in 10: Dritter Heimsieg für Verstappen beim Großen Preis der Niederlande

Max Verstappen hat sich erneut in die F1-Geschichte eingeschrieben. Im 3. Jahr in Folge gewinnt er sein Heimrennen und zieht mit seinen neunten Seriensieg mit Sebastian Vettels Rekordleistung gleich.
Autor: Matthew Clayton
6 min readPublished on

1. Der Große Preis der Niederlande in exakt 74 Wörtern*

Max Verstappen egalisierte mit seinem neunten Sieg in Folge Sebastian Vettels Rekord -- und das bei einem Niederlande-Grand Prix, der vom Regen nicht verschont blieb. Oracle Red Bull Racings regierender Weltmeister gewinnt daneben zum dritten Mal in Folge sein Heimrennen; ein Triumph, der zugleich sein insgesamt elfter in dieser Saison ist. Fernando Alonso fährt auf Platz zwei, während Sergio Pérez aufgrund einer Zeitstrafe das Podium knapp verpasst. Stattdessen feiert Pierre Gasly den dritten Platz.
* 2023 ist die 74. Saison der Formel 1 Weltmeisterschaft.

2. Der Große Preis der Niederlande in sechs Bildern

3. Max gibt den Leuten, wofür sie gekommen sind

Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis der Niederlande am 27. August 2023.

Max holte sich mit einer besonderen Runde die Pole Position am Samstag

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Mit einer Crowd von 305.000 Menschen über das gesamte Wochenende verteilt -- der Großteil davon in orangen Farben gehüllt -- war der Druck für Verstappen in Zandvoort entsprechend hoch. Immerhin hatte er schon in den beiden Heimrennen in den Jahren zuvor einen triumphiert, nachdem die Niederlande nach 30 Jahren Pause im Jahr 2021 wieder ihr Comeback auf dem Formel 1-Kalender gefeiert hatte.
Der regierende Weltmeister gestand sich vorab durchaus ein, dass er die Erwartungshaltung der Fans spürte, und auch wenn sein elfter Sieg in diesem Jahr am Ende eine komfortable Angelegenheit war, war der Weg dahin definitiv keine sichere Sache. Die schwarzen Wolken zogen über die Strecke, als die Lichter endlich ausgingen. Es dauerte nicht lange, bis dann auch der Regen pünktlich da war und während die Teams versuchten, ihren Fahrern im Boxenstopp-Chaos die richtigen Reifen zur richtigen Zeit aufzuschnallen, behielt Verstappen die volle Kontrolle.
Der Regen kam dann in der Spätphase des Rennens erneut in Kübeln herunter, was dafür sorgte, dass Zhou Guanyu im Alfa Romeo schwer crashte -- die rote Flagge in Runde 64 und eine Pause von einer Dreiviertelstunde waren die Folge. Aber auch in dieser Situation gelang es Verstappen Alonso in einem sechs Runden langen Endsprint hinter sich zu halten, um die niederländischen Fans schlussendlich in Partystimmung zu versetzen. Keiner war mehr trocken, doch keiner kümmerte sich darum...
Während Verstappens Nachmittag ein relativ geradliniger "Segelausflug" war -- das Wetter passte zum Großteil eben eher zu einem Bootsausflug als zu einem Autorennen -- erlebte Pérez ein Rennen mit mehr Höhen und Tiefen, als das Streckenlayout in Zandvoort enthält. Ein achtes Podium in dieser Saison schien sicher, wenn es da nicht diese Zeitstrafe für die Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse gegeben hätte.
Dabei hatte der Mexikaner bei den schwierigen Bedingungen zu Beginn des Rennens noch den richtigen Riecher. Er ging früh an die Box, um sich den Intermediate zu holen und übernahm damit die Führung, nachdem Verstappen eine Runde später in die Pitlane kam. Während das Feld noch um Grip kämpfte, hielt sich Pérez vorne elf Runden lang wirklich gut, die Strecke trocknete schnell auf.
Nachdem Verstappen seinen Teamkollegen überholte, schien Pérez der zweite Platz sicher zu sein -- bis der Regen erneut da war, er sich in Runde 63 in die Wand drehte und hinter Alonso zurückfiel. Während der roten Flagge gingen die Reparaturarbeiten über die Bühne. Dass er am Ende den dritten Platz noch an Gasly verlor, schmerzte sicherlich, dennoch ist P4 sein bestes Ergebnis in Zandvoort und er machte, nachdem er sich am Samstag nur als Siebter qualifiziert hatte, definitiv einiges wieder gut.

4. AlphaTauris dramatisches Wochenende in der Niederlande

Yuki Tsunoda von der Scuderia AlphaTauri beim Großen Preis der Niederlande am 27. August 2023.

Tsunoda kämpfte sich bis auf den vierten Platz vor - dann fiel er ab...

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Es war ein ereignisreicher aber letztlich punkteloser Grand Prix für die Scuderia AlphaTauri! Daniel Ricciardo zog sich beim Training am Freitag eine Verletzung zu, was wiederum in einer Kettenreaktion an Vorfällen mündete, die das früchtelose Wochenende charakterisierten.
Der Australier brach sich bei seinem dritten Rennwochenende nach seinem Comeback seine linke Hand bei einem Crash am Freitagnachmittag. Er ging in Kurve 3 in die Wand, um dem nur Sekunden zuvor gecrashten Oscar Piastri im McLaren auszuweichen.
Reservefahrer Liam Lawson war schnell als Ersatz gesichert und der Neuseeländer hätte sich keine härtere Aufgabe für seinen ersten Grand Prix in der Formel 1 erträumen können -- mit den sich ständig verändernden Wetterbedingungen, mit seiner geringen Erfahrung mit dem AT04, den Intermediate-Reifen von Pirelli und der Strecke selbst. Lawson hielt sich aber sauber, genoss ein gutes Duell mit Charles Leclerc im Ferrari und beendete das Rennen auf dem beeindruckenden 13. Platz.
Teamkollege Yuki Tsunoda erlebte ebenfalls ein ereignisreiches Wochenende. Der Japaner musste schon vor dem Start mit einer Strafe leben, nachdem er Lewis Hamilton im Mercedes während des Qualifyings behindert hatte. Er wurde drei Plätze rückversetzt und startete von Platz 17 aus ins Rennen. Tsunoda profitierte aber vom frühen Wetterchaos und kämpfte sich bis auf Platz vier vor. Dann aber ließen seine roten Reifen nach einen langen Stint nach und er wurde nach und nach durchgereicht. Letztendlich kam er über den 16. Platz nicht hinaus.

5. Die Zahl, die du dir merken solltest

17: Verstappens Sieg ist das 17. der letzten 18 Rennen, das er auf dem Podium feiern durfte -- 15 davon sogar auf dem obersten Treppchen.

6. Das Wort aus dem Boxenlager

Es ist immer Hart und der Druck, die Performance zu bringen, ist ständig zu spüren, weshalb ich sehr glücklich über den Sieg hier bin. Ich hatte schon vor dem Start Gänsehaut, als sie die Nationalhymne spielten...eine unglaubliche Atmosphäre.

7. Die Statistiken, die zählen

Fahrergesamtwertung - Top 5

Position

Fahrer

Team

Punkte

Abstand

1

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

339

-

2

Sergio Pérez

Oracle Red Bull Racing

201

-138

3

Fernando Alonso

Aston Martin

168

-171

4

Lewis Hamilton

Mercedes

156

-183

5

Carlos Sainz

Ferrari

102

-237

Konstrukteurswertung - Top 5

Position

Team

Punkte

Abstand

1

Oracle Red Bull Racing

540

-

2

Mercedes

255

-285

3

Aston Martin

215

-325

4

Ferrari

201

-339

5

McLaren

111

-429

8. Abseits der Strecke

Wir wissen, dass Max Verstappen auf einem Formel 1-Track schnell ist. Aber was passiert, wenn er ein Drift-Car mit 600 Pferdestecken in die Seitenlage bringen muss?
Erlebe, was passiert, wenn sich der zweimalige Formel 1-Weltmeister mit "Mad" Mike Whiddett, dem King des Driftens, zusammentut und in dessen Mazda RX-7, besser bekannt als "MADBUL", für jede Menge Action sorgt.

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Drift-Challenge mit Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen setzt sich mit "Mad" Mike Whiddett hinter das Lenkrad eines Drift-Autos.

Englisch +3

9. Nächster Stopp? Was muss ich darüber wissen?

Runde 14 (Italien), 1. - 3. September
Streckenname/Location: Autodromo Nazionale Monza, Milan
Länge/Runden: 5,793km, 53 Runden
Gehaltene Grand Prix'/Debüt: 72, 1950
Erfolgreichster Fahrer: Michael Schumacher, Lewis Hamilton (jeweils fünf Siege)
Erfolgreichstes Team: Ferrari (19 Siege)
Podium im Jahr 2022: 1.: Max Verstappen (Red Bull Racing), 2.: Charles Leclerc (Ferrari), 3.: George Russell (Mercedes)

10. Erlebe die Welt von Red Bull Motorsports!

Manuel Lettenbichler von RED BULL KTM FACTORY RACING während des vierten Offroad-Tages der FIM Hard Enduro World Championship 2023 Stop 3 - Red Bull Romaniacs in Sibiu, Rumänien am 29. Juli 2023.

Manuel Lettenbichler holt seinen vierten Sieg bei Red Bull Romaniacs

© Mihai Stetcu/Red Bull Content Pool

Red Bull Romaniacs -- es gibt keinen härteren Bestandstest für die besten Hard Enduro Rider der Welt als dieses Event und 2023 bildet da keine Ausnahme! Technische Skills sind genauso gefragt wie physische Stabilität, Ausdauer, und Navigation. Ein massives Gewitter am ersten Tag sorgte für eine zusätzliche Herausforderung.
Mani Lettenbichler tat sich bei der 20. Austragung von Red Bull Romaniacs erneut als Sieger hervor. Er gewann das härteste Hard Enduro-Event der Welt zum vierten Mal und baute seinen Rekord an Siegen in dieser Saison weiter aus. Alle Highlights des Triumphs des Deutschen holst du dir hier.

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