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Red Bull Dolomitenmann 2025 – die Highlights
Was wäre ein Sportjahr ohne dem härtesten Teambewerb der Welt, ohne dem legendären Red Bull Dolomitenmann? Was 1988 als „Härtestes Teamrennen unter der Sonne“ begann, ist heute Mythos und Pflichttermin für Extremsportler:innen zugleich. Am 6. September 2025 war alles angerichtet für eine grandiose 38. Ausgabe des Red Bull Dolomitenmann! Wo könnten sich die Starter:innen schöner bis ans Limit pushen also als bei Kaiserwetter inmitten der traumhaften Naturkulisse der Osttiroler Dolomiten?
Man kann es kaum glauben, aber seit 1988 nahmen rund 3.500 Teams und etwa 14.000 Sportler:innen die Qualen des Red Bull Dolomitenmann auf sich – was für eine Historie des legendären Extremsportevents in Osttirol.
Alle Infos zum 38. Red Bull Dolomitenmann in Lienz findet ihr hier: www.redbulldolomitenmann.com
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Das Rennen
Der Red Bull Dolomitenmann ist kein gewöhnlicher Bewerb – er ist ein Mythos, der seit Jahrzehnten Extremsportler:innen aus aller Welt in die Osttiroler Berge lockt. Hier zählt nicht nur, wer am schnellsten läuft, fliegt, fährt oder paddelt, sondern wer bereit ist, bis an seine absoluten Grenzen zu gehen.
12 Kilometer Berglauf über 1.760 Höhenmeter, ein Paragleitflug vom hochalpinen Start auf 2.441 Meter ins Lienzer Dolomitenstadion, 1.600 Mountainbike-Höhenmeter über 19 Kilometer bergauf, 13 Kilometer Downhill und eine kräftezehrende Kajak-Regatta mit Sprint ins Ziel. Jede Staffel besteht aus vier Personen, die jeweils aus Bergläufer:innen, Paragleiter:innen, Mountainbiker:innen und Kajakfahrer:innen bestehen, um jede der vier Abschnitte so schnell wie möglich zu bezwingen. Unser Fazit: Größten Respekt vor allen Athlet:innen, die sich diese Tortur antun und den Red Bull Dolomitenmann in Angriff nehmen und mit ihrem Team bis zum Schluss durchziehen!
Ihr wollt alle Highlights des 38. Red Bull Dolomitenmann 2025 nachlesen? Dann seid hier genau richtig!
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Kolland Topsport Elite schaffte die Revanche
Gesucht wurden wieder die "Härtesten unter der Sonne" – und hunderte Sportler:innen ließen sich diese Challenge nicht entgehen. Mit dem japanischen Berglaufstar Ruy Ueda, Simon Oberrauner am Paragleitschirm, dem Mountainbikeweltmeister Tiago Ferreira aus Portugal und Deutschlands Paradekanuten Joshua Piaskowski stand ein hoch dekoriertes Red Bull Team am Start. Aber es wurde beim Red Bull Dolomitenmann 2025 ein Duell zwischen drei Kolland-Topsport-Teams. Sie dominierten das Rennen vom Start weg und holten alle drei Podestplätze. Nach zwei Erfolgen in Serie durch das Team Kolland Topsport Future war es 2025 wieder an der Zeit für ein neues Siegerteam. In diesem Jahr war das Athleten-Quartett von Kolland Topsport Elite eine Klasse für sich.
Sieger: Patrick Kipngeno, Martin Stofner, Ulan Galinski und Lukas Kubrican
© Mirja Geh / Red Bull Content Pool
Vom Start in der Lienzer Innenstadt bis zum Finish eben dort lag das Team um Berglauf-Star Patrick Kipngeno (Kenia), Paragleit-Pro Martin Stofner (Italien), Mountainbike-Profi Ulan Galinski (Brasilien) und Kajak-Ikone Lukas Kubrican (Tschechien) in Führung und gab diese auch in den unterschiedlichen Disziplinen im Laufe des 38. Red Bull Dolomitenmann nicht mehr her. Den Grundstein für den beeindruckenden Start-Ziel-Sieg legte Patrick Kipngeno mit dem neuen Berglauf-Streckenrekord von 1:20:21,8 Stunden. So sicherte sich das Quartett absolut verdient den prestigeträchtigen Titel des härtesten Teambewerbs der Welt. Kolland Topsport - Elektro Bauer und Kolland Topsport Future Energy komplettieren das Stockerl. Dieser Erfolg war der insgesamt zwölfte Sieg einer Kolland-Crew in der Geschichte des Red Bull Dolomitenmann überhaupt.
„Nicht nur die Leistung der Sportler:innen war heute eine Sensation. Auch unser Team, das durch den Sturm gestern bis tief in die Nacht gearbeitet hat, um wieder alles aufzubauen, war grandios. Sie waren die Härtesten unter dem Mond sozusagen. Heute war es auch etwas kühler als in den Vorjahren, was den Bergläufer:innen hilft und auch die Paragleiter:innen sinken schneller. So waren die beiden Streckenrekorde möglich“, zeigte sich Organisator Nikolaus Grissmann auch von den rund 30.000 Zuschauern entlang der insgesamt 70 Kilometer langen Strecke begeistert.
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Die Top 3 des 38. Red Bull Dolomitenmann 2025
- Kolland Topsport Elite (Patrick Kipngeno, Martin Stofner, Ulan Galinski, Lukas Kubrican) in 04:10:46,7 Stunden
- Kolland Topsport – Elektro Bauer (Philemon Kiriago, Aaron Durogati, Marek Rauchfuss, Simon Zeitlhofer ) in 04:16:17,1 Stunden
- Kolland Topsport Future Energy (Richard Atuya, Tobias Grossrubatscher, Nick Burki, Hannes Aigner) in 04:16:50,1 Stunden
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Die Disziplinen-Topzeiten im Überblick
Disziplin
Team
Sportler
Zeit
Berglauf
Kolland Topsport Elite
Patrick Kipngeno (KEN)
01:20:21
Paragleiten
Kolland Topsport – Elektro Bauer
Aaron Durogati (ITA)
00:25:41
Mountainbike
Sport Auer Tuffbad Almwellness
Arne Janssens (BEL)
01:41:45
Kajak
Kolland Topsport Elite
Lukas Kubrican (CZE)
00:41:41
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Berglauf
Patrick Kipngeno war 2025 top of the hills – und das mit neuem Streckenrekord! In 1:20:21,8 Stunden holte sich der Kenjaner den Sieg in der ersten Sektion des Red Bull Dolomitenmann und legte den Grundstein für den Gesamtsieg seines Teams Kolland Topsport Elite. Er übergab mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung auf die beiden weiteren Kenianer Richard Atuya (Kolland Topsport Future Energy) und Philemon Kiriago (Kolland Topsport Elite) an seinen Paragleitpiloten Martin Stofner aus Italien.
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Paragleiten
Nachdem die Bergläufer:innen über den Goggsteig nach 12 steinigen Kilometern auf 2.441 Metern Seehöhe mit ihren Teamkolleg:innen abschlagen, beginnt für die Pilot:innen mit ihrem Gleitschirm ihr Rennen bis zur rasanten Punktlandung im Lienzer Dolomitenstadion. Heuer ging Red Bull X-Alps Sieger Aaron Durogati für das Team Kolland Topsport Elektro Bauer als Favorit auf den Disziplinen-Sieg an den Start – und konnte dieser Rolle mehr als gerecht werden. Er war mit seinem Gleitschirm nicht zu schlagen und klatschte im Lienzer Dolomitenstadion nach nur 25:41 Minuten mit Mountainbiker Marek Rauchfuss ab – so schnell war noch nie ein Paragleiter in der langen Geschichte des Red Bull Dolomitenmann. Er brachte sein Team mit dieser Glanzleistung wieder ganz nah an die Spitzenreiter heran.
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Mountainbike
Jetzt warteten 32 Up-und Downhillkilometer über 1.600 Höhenmeter auf die Mountainbiker:innen. Und dort pushten sich die drei Team Kolland Topsport Crews gegenseitig zu Spitzenleistungen. Der Brasilianer Ulan Galinski vom Team Kolland Topsport Elite startete als Erster in die dritte Disziplin – und konnte die Führung auf der spektakulären Mountainbike-Strecke wieder ausbauen und einen kleinen Zeitpolster gegenüber den schärfsten Verfolgern herausholen. Für Furore sorgte kurz danach Arne Janssens aus Belgien, der mit einer grandiosen Disziplinen-Bestzeit von 01:41:54 Stunden sein Team Sport Auer Tuffbad Almwellness wieder näher an das Podium heranbrachte, bevor es auf den finalen Kajak-Abschnitt ging.
Auch Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl für das Wings for Life Team und Mountainbikerin Elisabeth Osl für das "Team verleiht Flüüügel" verliehen ihren Teams am Mountainbike im wahrsten Sinne des Wortes Flügel und legten all ihr Können in die Waagschale, um mit ihrem Team beim 38. Red Bull Dolomitenmann in Lienz so gut wie möglich abzuschneiden.
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Kajak
Als letzte Teilstrecke standen die Kajakfahrer:innen im Mittelpunkt des Geschehens. Und die Isel hat es in sich – wild, unberechenbar und gnadenlos kann sie sein. Und über Sieg oder Niederlage entscheiden. Es war das große Finale und das Team Kolland Topsport Elite mit Lukas Kubrican ließ nichts mehr anbrennen und markierte die schnellste Kajak-Zeit des Tages. Als er aus der Isel stieg, war klar, dass es für den Sieg reichen wird. Auf den letzten Metern Richtung Ziel am Lienzer Hauptplatz konnte er die geniale Stimmung schon genießen und wurde dort von seinen Teamkollegen jubelnd empfangen.
Mehr zum Red Bull Dolomitenmann erfahrt ihr hier: www.redbulldolomitenmann.com
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