Tim Knolls unglaublicher Street-Riding-Style wird dich begeistern.
Autor: Faye Brozek and Rajiv Desai
5 min readPublished on
4 MinTim Knoll in BerlinTim Knoll takes his incredible style of street riding to Berlin.
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Einer der kreativsten BMX-Rider der Welt, Tim Knoll, bringt seinen unglaublichen Street-Riding-Style nach Berlin. BMX-Freestyle: Kunstturnen trifft BMX – besser als der amerikanische Rider selbst können auch wir seinen Style nicht beschreiben. Genau diese akrobatischen Einflüsse haben seine Tricks auf einen außergewöhnlichen neuen Level geschraubt.
Im Video oben zeigt dir Tim Knoll, was passiert, wenn er die Straßen Berlins unsicher macht. Wenn du mehr über den Rider hinter dem atemberaubenden Edit erfahren willst, dann haben wir hier ein Interview mit dem US-Rider für dich – scroll einfach runter.
Zwischen 10 und 13 Jahren bin auf Curbs gesprungen und habe kleinere Dirt-Jumps hingelegt, aber ich war zu diesem Zeitpunkt kein wirklich engagierter Rider. Als ich dann 15 war, wurde ich ganz verrückt nach Flatland. Meine ersten Tricks lernte ich über bmxtrix.com – eine Website, die seit 2003 nicht mehr upgedatet wurde, die aber zeitlos ist. Zu dieser Zeit war ich permanent motiviert. Wann immer irgendetwas über BMX oder Skatboarding im Fernsehen gezeigt wurde, hatte ich immer sofort den Drang selber zu fahren.
Ist es immer nur ums Biken gegangen oder haben dich auch andere Sportarten beeinflusst?
Bevor ich Flatland gefahren bin, war ich Turner und Taucher in der High School – da war ich zwischen 7 und 13. In meiner frühen Jugend ist viel meiner Freizeit dafür draufgegangen, Flips auf dem Trampolin im Garten meiner Familie hinzulegen. Über die Jahre als Rider hinweg hat mich Skatboarding wirklich inspiriert.
Wie genau würdest du deinen Riding-Style beschreiben?
Ich würde schlicht und einfach BMX-Freestyle dazu sagen. Ich habe meine Erfahrungen als Turner mit eingearbeitet, um meinem Style mehr akrobatischen Flair zu verleihen. Meine Wurzeln liegen im Flatland, aber über die letzten Jahre habe ich es vermieden, meine Tricks auf eine zweidimensionale Oberfläche zu beschränken, wie es im konventionellen Flatland ja üblich ist.
Bei manchen meiner Tricks berühre ich auch bewusst den Boden, was im Flatland ja eigentlich nicht erlaubt ist. 2008 habe ich damit begonnen, verschiedene Objekte im Urban-Environment zu benutzen, wie es die Street Rider machen, um neue Combos und Tricks zu kreieren.
Flatland-Style-Tricks mit dreidimensionalen Objekten zu kombinieren, ist in BMX ein bisher unentdecktes Gebiet.
Manche der Tricks, die du machst, sind ziemlich gefährlich. Wie gehst du es an, wenn du sie zum ersten Mal probierst?
Wenn ich eine Idee für einen Trick habe, dann gehe ich einfach raus und probiere ihn aus. Es gibt da keinen ausgearbeiteten Prozess. Damit will ich sagen, dass die meisten Ideen in meinem Kopf sehr viel besser funktionieren. Ich habe kein hochentwickeltes Safety-Equipment, beim meisten, was ich mache, trage ich Pads, einen Helm und einen Mundschutz, sobald sich beim Ausprobieren Nervosität breit macht.
Was war die schlimmste Verletzung, die du dir im BMX bisher zugezogen hast?
Ein paar Mal hab ich mir die Schulter ausgekugelt.
Gab es für dich während des Shootings irgendwelche „Special-Moments“?
Da gab es einige. Es war sehr erfüllend, ein paar Tricks hinzulegen, die ich zu Hause nicht üben konnte. Auch mit Andi, Toni, Rutger, Pauw und der Crew zusammenzuarbeiten, war eine ungeheure Erfahrung.
An einem Tag, als Rutger und ich ein paar Fotos schossen, hat ihn Danny MacAskill angerufen und da durfte ich mit Danny zum ersten Mal sprechen – zwar nur über das Telefon, aber es war etwas ganz Besonderes.
Ich möchte alle dazu motivieren rauszugehen, um BMX zu fahren, zu skaten oder was auch immer. Als ich jünger war, haben mich so viele Pro-Riders motiviert – jetzt in einer ähnlichen Position zu stehen, an der ich andere inspirieren kann, ist ein Privileg und eine große Ehre.
Wie fandest du Berlin? Hat dir die Stadt bzw. haben dir die Spots, die du ausgewählt hast, irgendwelche Challenges geliefert, denen du in den US bisher nicht gegenüberstehen musstest?
Eigentlich haben die Filmemacher, mit denen ich zusammengearbeitet habe, Andi und Toni Tillmann, Berlin vorgeschlagen. Aus touristischer Perspektive wollte ich die Stadt sowieso schon immer einmal kennenlernen. Nachdem ich Erik Elstrans Berlin-Edit gesehen habe, in dem er verschiedene in den Boden eingearbeitete Trampoline benutzt, die in der ganzen Stadt zu finden sind, wollte ich diesen Bike-Trampolin-Mix unbedingt auch in meinem Edit haben.
Andi und Toni leben in München, also konnten die beiden Berlin schon Monate vor dem Shoot besuchen, Spots auschecken, die ich vorgeschlagen habe, und auch neue Locations finden. Sie haben Bilder gemacht, die Spots vermessen und eine Liste von Objekten, die ich benutzen könnte, zusammengestellt, um mir einen guten Eindruck darüber zu liefern, was mich erwartet. Dadurch war es mir möglich, mir für jeden Spot individuelle Trick-Ideen auszudenken.
Welches Bike bist du gefahren? Musste es deinem Style in irgendeiner Weise angepasst werden?
Ich habe ein Flatland/Street Set-Up, man kann also von einem Hybriden sprechen. Ich fahre den längeren Terry Adams-Rahmen mit einer Street-Gabel, beides von Deco, und Custom-Lenker von London Bikes. Dazu kommt ein Vorbau, der nicht für Flatland ist, damit ich ihn als Plattform benutzen kann, auf der ich stehen kann, wenn das Bike umgedreht ist. Auf der Grinding-Seite habe ich Steel-Pegs verbaut, auf der anderen nutze ich Pegs aus Aluminium. Ich benutze auch einen Freecoaster und beide Bremsen.
Chad DeGroot, Terry Adams, Pat Fisher, meiner ganze Familie, ganz besonders meinem Bruder, Phil, der die Musik für meine YouTube-Videos gemacht hat und, seitdem ich fahre, immer an mich geglaubt hat.
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