Windsurf-Legende Bjørn Dunkerbeck geht mit "Born to Windsurf" auf Kinotour.
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Windsurfen

Windsurf-Rekordhalter Bjørn Dunkerbeck geht auf Kinotour

Seine 42 WM-Titel sind in der Sportgeschichte unübertroffen. Erlebe ab 5. Oktober die Doku über das Leben Bjørn Dunkerbecks, der sich immer wieder zurück an die Weltspitze gekämpft hat.
Von: Josh Sampiero
3 min readUpdated on
Hast du deine Hand schon mal bei 100 km/h aus dem Autofenster gestreckt? Fühlt sich schnell an, oder? Jetzt stell dir vor, du stehst bei der Geschwindigkeit auf einem Windsurfboard. Ende 2021 knackte die dänische Windsurflegende Bjørn Dunkerbeck in Namibia einen neuen Geschwindigkeitsrekord. Über zwei Sekunden lang erreichte er dabei eine Spitzengeschwindigkeit von exakt 103,67 km/h -- und hielt einen durchschnittlichen Speed von 101 km/h über eine Strecke von 100 m. Jetzt geht er auf große Kinotour.
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Kino-Tipp

Erlebe Bjørn Dunkerbeck bei der Premiere zu seinem Film „Born to Windsurf“ live am Donnerstag, 21. September 2023, in der Kinowelt Westerland auf Sylt. Los geht's um 19:30 Uhr. Danach geht er auf große Kinotour. Alle Daten in Deutschland im Überblick:
  • Lübeck: Sonntag, 1. Oktober 2023, CineStar Filmpalast Stadthalle, 17 Uhr
  • Rostock: Montag, 2. Oktober 2023, CineStar Lütten Klein, 19 Uhr
  • Berlin: Dienstag, 3. Oktober 2023, Kino in der Kulturbrauerei, 19 Uhr
  • Leipzig: Mittwoch, 4. Oktober 2023, CineStar Der Filmpalast, 19 Uhr
  • Düsseldorf: Donnerstag, 5. Oktober 2023, CineStar Der Filmpalast, 20 Uhr
  • Frankfurt: Freitag, 6. Oktober 2023, CineStar Metropolis, 19 Uhr
  • Augsburg: Samstag, 7. Oktober 2023, CineStar Der Filmpalast, 17 Uhr
  • München: Sonntag, 8. Oktober 2023, Sendlinger Tor, 15:15 Uhr
Am 5. Oktober ist dann offizieller Kinostart für "Born to Windsurf".
Das offizielle Plakat von "Born to Windsurf"

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© Red Bull

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Rekord-Experte

Dunkerbeck ist kein Unbekannter, wenn es um das Aufstellen neuer Rekorde geht, wobei sein erster Geschwindigkeitsrekord nun bereits 30 Jahre zurückliegt. 1992 erreichte er 80,1 km/h. Während im Laufe der Zeit bemerkenswerte technologische Fortschritte sowohl im Bereich der Geschwindigkeitsmessung als auch beim Windsurfen erzielt wurden, jagte Dunkerbeck immer weiter nach dem nächsten Meilenstein, der ihn schließlich zu seinem wohl größten Ziel führte: Die 100 km/h-Marke zu knacken.
Seit der Windsurfer Antoine Albeau die 50-Knoten-Marke (92 km/h) schaffte, war Dunkerbeck fest entschlossen, die 100 km/h zu durchbrechen. Um solche Geschwindigkeiten auf einem Windsurfboard zu erreichen, braucht es ein unfassbares Maß an Können, Erfahrung und eine ausgeprägte und genaue Kenntnis der eigenen Ausrüstung. Wenn diese Faktoren alle gegeben sind, ist es letztendlich der perfekte Spot mit den idealen Windbedingungen, der solch einen Rekordlauf erst möglich macht.

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Der besagte Ort für das höchst ambitionierte Unterfangen war Lüderitz -- eine kleine Hafenstadt in Namibia, die bekannt ist für "The Ditch" -- einen 500 m langen Kanal, in dem das Wasser selbst bei peitschendem Wind flach bleibt. Damit ist es die perfekte Location, um absolute Spitzengeschwindigkeiten zu erreichen -- solange man nicht stürzt. "Stürzen verboten", meinte Dunkerbeck. "Bei diesem Tempo versuche ich alles, um nicht zu stürzen, denn wenn man fällt, ist der Tag gelaufen."
Björn Dunkerbeck knackt beim Windsurfen in Namibia die 100-km/h-Marke.

Dunkerbeck knackte die 100-km/h-Marke gleich mehrfach

© Victor Couto

Obwohl er bereits in den drei Wochen vor dem Rekord unzählige Runs hatte, die schnell und vielversprechend waren, wusste er genau, dass er einen perfekten Tag erwischen musste, um tatsächlich die 100 km/h zu knacken. "Wir hatten einige Tage mit Windstärken um die 35-38 Knoten. Die Ausrüstung fühlte sich gut an. Ich war auf einem 40 cm breiten AVBoard-Speedwindsurfboard mit einer 19 cm langen Finne und einem 5,5er Severne Mach 4 Lüderitz Speed Challenge LT-Segel unterwegs. Alles musste perfekt funktionieren, um einen neuen Rekord aufzustellen."
An Tag X ging starker Wind mit durchgehenden Böen von 45 Knoten. Das war genau die Stärke, die Dunkerbeck brauchte, um die 100 km/h zu überwinden. Und das tat er auch! Der Däne knackte die 100-km/h-Marke bei seinen Versuchen sogar mehrfach -- um genau zu sein, exakt 5 Mal!
Es war der Höhepunkt einer 5-jährigen Reise mit intensivem Training und monatelangem Warten im kargen, windgepeitschten Sand von Namibia. Und all die Bemühungen dafür, dass der Windsurfsport wieder etwas schneller wurde. War es das wert? Für Bjørn auf jeden Fall. Bedeutet das, dass er mit dem Speedsurfen aufhört? Auf keinen Fall!

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Björn Dunkerbeck

Björn Dunkerbeck has achieved legendary status and is revered worldwide by young windsurfers for breaking numerous speed records.

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